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Können unbewaffnete Zivilisten geschützt werden? Ein Gespräch mit Tiffany Easthom von Nonviolent Peaceforce.

Datum: 20. Juli 2026
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In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte langwierig sind, die Gewalt gegen Zivilisten zunimmt und humanitäre Akteure mit zunehmend eingeschränktem Zugang konfrontiert sind, muss eine entscheidende Frage gestellt werden: Wie können Zivilisten geschützt werden, wenn sich traditionelle Schutzmechanismen als unzureichend erweisen?

In dieser Folge von ""Im Zentrum der Möglichkeiten"" gehostet von Christian Cirhigiri, Tiffany Easthom, Geschäftsführerin von Nonviolent Peaceforce (NP), erörtert den Ansatz des unbewaffneten zivilen Schutzes (UCP), der den Grundstein zivil geführter Schutzarbeit in Konfliktgebieten wie Südsudan, den Philippinen, der Demokratischen Republik Kongo und anderen bildet. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen steht die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, die die Anerkennung lokaler Akteure im zivilen Schutzsystem mit sich bringt, dem Vertrauensverlust zwischen den Akteuren und vielen weiteren kritischen Fragen, die den zivilen Schutz in einem geopolitisch unsicheren Umfeld prägen.

"Wir haben uns wirklich darauf konzentriert, unsere Organisationsstruktur so auszurichten, dass wir dort am effektivsten helfen können, wo die Gewalt am größten ist und wo wir direkt tätig werden können. … Wir können unsere 22-jährige Erfahrung einbringen, und wir sprechen von einer Ausweitung unserer Maßnahmen, nicht von einer Vergrößerung. So stellen wir uns nicht in den Dienst unserer eigenen institutionellen Systeme, sondern bleiben unserer Mission verpflichtet: mehr Sicherheit für alle, denn das haben wir alle verdient." -Tiffany Easthom, Geschäftsführerin, Gewaltfreie Friedensbewegung

Vor ihrer Ernennung zur Geschäftsführerin war Tiffany Easthom Programmleiterin für den Nahen Osten bei Nonviolent Peaceforce, anschließend Landesdirektorin im Südsudan und davor in Sri Lanka. Sie besitzt einen Bachelor of Laws und einen Master of Arts in Human Security and Peacebuilding von der Royal Roads University in Victoria, British Columbia, Kanada. Darüber hinaus absolvierte sie eine Feldausbildung im Bereich Friedensförderung in Uganda und war Landesdirektorin für Peace Brigades International in Indonesien.

Sie können Zivilisten schützen, die in gewalttätigen Konflikten leben oder vor ihnen fliehen. Ihr Beitrag wird die Reaktion der Welt auf Konflikte verändern.
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