Sicherheit durch Solidarität: New Yorker Gruppe bietet Schulungen für Konfrontationen mit der Einwanderungsbehörde ICE an
Drücken Sie Clip-Quelle: Public News Service (PNS)
Von Edwin J. Viera – Produzent

Einwanderer in New York finden in der Solidarität einer Gruppe Schutz. Friedenssicherungsbemühungen.
Die anhaltenden Razzien gegen Einwanderer haben viele Einwanderergemeinschaften in den Untergrund gezwungen. Zahlreiche Gruppen setzen sich dafür ein, dass Einwanderer ihre Rechte kennen und wissen, wie sie sich verhalten sollen, falls sie auf Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde treffen.
Jules Dela Fuente, Programmkoordinator der Gruppe Nonviolent Peaceforce, sagte, das Szenariotraining der Organisation biete einen realistischeren Ansatz.
"Einige der Szenarien spielen in unterschiedlichen Umgebungen, beispielsweise bei Gemeinschaftsveranstaltungen im öffentlichen Raum oder in den Büroräumen gemeinnütziger Organisationen", erklärte Dela Fuente. "Die Schulungen vermitteln den Teilnehmern, wie sie ruhig und besonnen bleiben, um in dieser Situation sichere und fundierte Entscheidungen treffen zu können."
Das Training befähigt die Teilnehmenden, in Stresssituationen, wie beispielsweise bei einem Besuch der Einwanderungsbehörde ICE bei einer Lebensmittelausgabe, über ihr Verhalten zu reflektieren. Solche Vorfälle sind durchaus möglich, da es Berichte über Festnahmen von Beamten in Schulen, Gesundheitszentren und vor Gerichten für Einwanderungsfragen gibt. Dela Fuente betonte, dass die Organisation das Training im weiteren Verlauf des Programms als Möglichkeit sieht, das Schutzsystem für Einwanderer in der Stadt zu stärken.
Das Feedback ist überwiegend positiv, einige Schulungen verfolgen jedoch einen ungewöhnlichen Ansatz. Bei einer Veranstaltung sprach ein Teilnehmer über seine Ängste, sich ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in New York City aufzuhalten. Daraufhin half ihm das Team, sicherere Wege zu finden und Möglichkeiten zu entwickeln, andere in eine "schützende Begleitung" einzubinden."
Dela Fuente räumte ein, dass es eine Herausforderung sein kann, sich im sich ständig verändernden Umfeld der Einwanderungsbehörden zurechtzufinden.
"Es ist zunehmend schwieriger geworden, diese Fragen zu beantworten und die Teilnehmer durch die verschiedenen Möglichkeiten zu führen, was sie tun könnten, wenn die Situation manchmal sehr unsicher und unvorhersehbar ist", bemerkte Dela Fuente.
Die Angst vor Maßnahmen der Einwanderungsbehörde hat nach der Razzia in Minneapolis und mehreren tödlichen Schießereien durch ICE-Beamte nur noch zugenommen.
Dela Fuente fügte hinzu, dass dies bei einigen Gemeindemitgliedern den Anstoß gegeben habe, etwas zu unternehmen, um den Einwanderern in New York zu helfen.
