Die gewaltfreie Friedensbewegung verurteilt die Tötung eines Bewohners von Minneapolis und fordert dringend mehr Sicherheit für die Bevölkerung.
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Minneapolis, MN — 8. Januar 2026: Die Nonviolent Peaceforce (NP) drückt tiefe Empörung und Trauer über den Tod von Renee Nicole Good aus, einer 37-jährigen Mutter und engagierten Bürgerin, die am 7. Januar 2026 in Minneapolis, Minnesota, von einem Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) erschossen wurde. Augenzeugen und lokale Beamte beobachteten mit Entsetzen und Trauer die rasante Eskalation der Gewalt durch ICE und den Einsatz tödlicher Gewalt gegen Good. Dies verstärkt die Besorgnis über das aggressive und militarisierte Vorgehen der Einwanderungsbehörden in den gesamten Vereinigten Staaten. Doch dies ist bei Weitem kein Einzelfall in der Geschichte von ICE, sowohl gegenüber Einwanderern als auch gegenüber US-Bürgern, die sich für ihre Gemeinschaft einsetzen.
“Diese Tragödie ist Teil eines beunruhigenden Musters von Gewalt, das mit zunehmend militarisierten ICE-Operationen zusammenhängt, die Zivilisten gefährden und das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben”, sagte er. Roz Lee,“Von Kalifornien bis Minnesota und darüber hinaus werden Gemeinschaften Taktiken ausgesetzt, die Angst statt Sicherheit erzeugen und die Bedingungen untergraben, die Menschen benötigen, um gewaltfrei zu leben, sich zu organisieren und am öffentlichen Leben teilzunehmen”, sagte der Leiter der Mission von NP in den Vereinigten Staaten.”
NP verurteilt diesen Einsatz tödlicher Gewalt unmissverständlich und fordert die Schutz der Zivilbevölkerung, des zivilgesellschaftlichen Raums sowie von Beobachtern und Einsatzkräften Dritter, Die Organisation, zu der auch Rechtsbeobachter, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und friedlich engagierte Bürger gehören, fordert die Bundesbehörden und lokalen Verantwortlichen nachdrücklich auf, Transparenz bei den Ermittlungen zu gewährleisten, rechtsstaatliche Prinzipien zu wahren und das Recht der Öffentlichkeit zu garantieren, die Maßnahmen von Strafverfolgungsbehörden und Bundesbeamten friedlich zu beobachten und zu dokumentieren, ohne Vergeltungsmaßnahmen oder Übergriffe befürchten zu müssen.
In den gesamten Vereinigten Staaten beobachten NP und seine Partnerorganisationen eine Zunahme der Aktivitäten der Einwanderungsbehörde ICE und eine fortschreitende Militarisierung der Einwanderungsbehörden, insbesondere in Kalifornien, Illinois und anderen Bundesstaaten, wo Razzien und Operationen ein Klima der Angst und Gewalt geschaffen haben. Diese Aktivitäten gefährden und verletzen die Sicherheit und die Menschenrechte von Beobachtern und Einzelpersonen sowie von Gemeinschaften, die von den Maßnahmen der Einwanderungsbehörden betroffen sind.
Während ICE diese Aktivitäten als im Interesse der öffentlichen Sicherheit liegend darstellt, ist jede gewaltsame und wahllos durchgeführte Durchsetzung der Migrationsbestimmungen das genaue Gegenteil von öffentlicher Sicherheit, sowohl für US-Bürger, die das gesetzliche Recht haben, sich zu versammeln, zu beobachten und zu protestieren, als auch für Einwanderer, von denen viele der Gewalt entkamen und hofften, in den USA in Sicherheit zu sein, nur um dort mit noch mehr Gewalt konfrontiert zu werden.
Gemeindegruppen und NP-Teams arbeiten zusammen, um Gewalt vorzubeugen, gefährdete Gemeinschaften zu unterstützen und unbewaffnete, zivile Schutzstrategien zu stärken. Mehr dazu finden Sie hier: https://nonviolentpeaceforce.org/ca-community-groups-work-to-prevent-violence-as-ice-continues-raids/
“Minneapolis ist erneut zu einem Brennpunkt für die allgegenwärtige Gewalt und die Missachtung der Menschenrechte geworden, in die viele unserer Institutionen verstrickt sind”, sagte er. Anna Zaros,“Die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen, die wir hier in der Stadt miterleben, dient nicht der Sicherheit der Gemeinschaft, sondern der Profilerstellung und Terrorisierung unserer Nachbarn, ob Einwanderer oder Zivilisten. Von rechtlichen Beobachtungen über schützende Aktionen von Bürgern für Bürger bis hin zur Teilnahme an Mahnwachen und Bürgerversammlungen – die Gemeinschaft schließt sich zusammen, um zu zeigen, wie wahre Sicherheit aussieht.”
NP ermutigt alle, die sich in Minneapolis und im ganzen Land an bürgerschaftlichen Aktionen beteiligen, Sicherheit und Gewaltlosigkeit in den Vordergrund zu stellen und sich mit praktischen Fähigkeiten für gewaltfreies Eingreifen und Deeskalation vorzubereiten. Anleitungen und Hilfsmittel für gewaltfreies Eingreifen finden Sie hier: https://nonviolentpeaceforce.org/upstanderintervention. Diese Ansätze – die auf gemeinschaftlicher Fürsorge, Solidarität und dem Schutz unbewaffneter Zivilisten beruhen – bieten konkrete Möglichkeiten für Menschen, sich gegenseitig zu unterstützen und das Risiko weiterer Schäden zu verringern.
ÜBER NONVIOLENT PEACEFORCE:
Nonviolent Peaceforce (NP) ist eine internationale Schutzorganisation. Unsere Mission ist es, Zivilisten in gewaltsamen Konflikten durch unbewaffnete Strategien zu schützen, gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften Frieden zu schaffen und uns für die breitere Anwendung dieser Ansätze zum Schutz von Menschenleben und -würde einzusetzen.
Kontakt:
Medien: Mahmoud Shabeeb, Globaler Medienberater, [email protected]
Interessenvertretung: Megan Rodgers, Policy & Advocacy Manager: [email protected]
