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Rückblick auf das Odessa-Forum: Die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen als gemeinschaftliche Anstrengung

Datum: 1. Mai 2026

Am 22. April hat Nonviolent Peaceforce (NP) in Partnerschaft mit der Nationaler Rat für Gesundheit und Sicherheit (NCHS) Das Forum mit angeschlossener Ausstellung zum Thema “Reintegration von Veteranen als kollektive Anstrengung: Von individuellen Lösungen zu systemischen Veränderungen in der Südukraine” brachte eine vielfältige Gruppe von Interessengruppen zusammen, die sich für die Unterstützung von Kriegsveteranen engagieren.

Während des Veteranenforums sitzt ein Rednerteam vorne im Saal, die Zuhörer sitzen ihnen in Reihen gegenüber. Auf einer großen Leinwand hinter ihnen wird der Titel der Veranstaltung – die Wiedereingliederung von Veteranen in der Südukraine – angezeigt. Ein Redner hält ein Mikrofon in der Hand und spricht zum Publikum.

Die Veranstaltung konzentrierte sich darauf, Veteranen mit Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbinden und gleichzeitig Unterstützung zu bieten. psychosoziale Anpassung von Veteranen. Es brachte Vertreter von Regierungsinstitutionen, lokalen Behörden, Unternehmen, internationalen humanitären Organisationen, lokalen zivilgesellschaftlichen Gruppen, Veteranenzentren und Veteranen selbst zusammen – und schuf so eine kollaborative Plattform, die darauf abzielt, Herausforderungen der Wiedereingliederung anzugehen und skalierbare, praktische Lösungen zu finden.

Insgesamt nahmen 125 Personen an den Diskussionen teil, viele von ihnen mit umfangreicher Erfahrung in der Integration von Veteranen. Zu den Teilnehmern zählten Personalleiter und Führungskräfte aus Unternehmen sowie Experten für betriebliche Veteranenrichtlinien und Teammanagement.

Anwesend waren auch Vertreter der lokalen Behörden, erfahrene Unternehmer, erfolgreich beschäftigte Veteranen, Berufsberater, Umschulungsspezialisten, Wirtschaftsvertreter und Coaches.

Menschen sitzen an einem mit einer weißen Tischdecke bedeckten Tisch. Alle Blicke richten sich auf einen Mann am Tisch, der anscheinend spricht.

Besprochene Themen

Zwei Hauptthemen wurden näher erläutert. Der erste Themenbereich befasste sich mit der wirtschaftlichen Wiedereingliederung von Veteranen und beleuchtete Wege zur Beschäftigung durch Umschulungs- und Weiterbildungsprogramme, Unterstützung von Existenzgründern und inklusive Geschäftspraktiken. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung des Engagements des Privatsektors, insbesondere bei der Gestaltung veteranenfreundlicher Unternehmensrichtlinien und der Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze.

Der zweite Themenbereich untersuchte die psychosoziale Anpassung als Grundlage für Produktivität und befasste sich mit dem Übergang vom Militär- zum Zivilleben.

Besonders gut angenommen wurde die Ausstellungszone “Opportunity Space”, in der verschiedene Anbieter und Programme zur Unterstützung von Veteranen ihre Angebote und Dienstleistungen präsentieren konnten. Die Aussteller stellten Initiativen in den Bereichen Bildung und Berufsausbildung, Beschäftigungs- und Existenzgründungsförderung, psychologische und soziale Unterstützung, medizinische und juristische Dienstleistungen sowie angepasste Sport- und Rehabilitationsangebote vor.

Empfehlungen und Handlungsvorschläge des Gremiums

Die Diskussionen unterstrichen die Notwendigkeit, Kampferfahrung in eine Quelle der Resilienz und Motivation umzuwandeln und gleichzeitig die entscheidende Rolle familiärer Unterstützungssysteme sowie des Bewusstseins in der Gemeinde und bei Arbeitgebern für eine langfristige Wiedereingliederung anzuerkennen. Die Panelmitglieder präsentierten zusammengefasste Empfehlungen und umsetzbare Lösungen, die dazu beitrugen, die Beteiligten auf die wichtigsten Prioritäten auszurichten. Systemische Barrieren und Versorgungslücken wurden aufgezeigt, wodurch kritische Schwächen und Interventionsbereiche im gesamten System deutlich wurden.

Auf Grundlage dieser Analyse konnten die Mitglieder des Gremiums einen gemeinsamen Fahrplan entwickeln, der die folgenden umsetzbaren Empfehlungen enthält:

  • Einrichtung eines zentralen Informationsdienstes
  • Entwicklung einer Informationsbroschüre über die für Veteranen im Süden verfügbaren Dienstleistungen
  • Schaffung von Geschäftsplattformen für Veteraneninitiativen im Wirtschafts- und Zivilgesellschaftssektor
  • Schulung von Arbeitgebern und Geschäftsinhabern zur traumasensiblen Kommunikation mit Veteranen
  • Stärkung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit sowie klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten in allen Sektoren.

Insgesamt demonstrierte die Veranstaltung ein starkes Engagement für koordiniertes Handeln aller beteiligten Akteure.

Wichtigste Erkenntnisse aus der Veranstaltung

Das Forum bekräftigte, dass Die Wiedereingliederung von Veteranen ist ein gemeinsamer, langfristiger Prozess, der koordinierte Anstrengungen erfordert. zwischen Veteranen, Gemeinden, Regierung, Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Partnern. Es unterstreicht zudem die Bedeutung von Transparenz und Inklusivität beim Aufbau eines effektiven und nachhaltigen Unterstützungssystems und bekräftigt die Notwendigkeit der Zusammenarbeit, um Lücken zu schließen, Unterstützungsnetzwerke zu stärken und das gegenseitige Verständnis zwischen allen Beteiligten zu fördern.

Die Veranstaltung ist Teil von Die umfassendere Strategie der NP zur Entschärfung sozialer Spannungen, Das Programm zielt darauf ab, Stereotypen und Stigmatisierungen gegenüber Veteranen abzubauen und ihre Erfahrungen im zivilen Leben sichtbarer zu machen. Es schafft Möglichkeiten für den direkten Austausch zwischen Zivilisten, ehemaligen Militärangehörigen, Behörden und Unternehmen, um Dialog und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Konkret schuf die Veranstaltung einen unmittelbaren Mehrwert, indem sie Veteranen mit verifizierten Kontakten, verfügbaren Programmen und klaren nächsten Schritten in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Unterstützungsleistungen vernetzte. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung informiert und aktiv in ein funktionierendes Netzwerk von Möglichkeiten eingebunden, das über das Forum hinausreicht.

Wir danken allen Teilnehmenden, Partnern und Mitwirkenden, die diese Veranstaltung so wirkungsvoll und zukunftsweisend gemacht haben. Die fortgesetzte Zusammenarbeit ist weiterhin entscheidend für den Aufbau eines nachhaltigen Unterstützungssystems für Veteranen und ihre Familien. 

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