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Juni 2026
Eskalation verhindern, Zusammenhalt wiederherstellen: Ein erfolgreiches Experiment zur friedlichen Konfliktlösung im Buhavu-Häuptlingstum
Fallstudie
Als am 4. Mai 2023 verheerende Erdrutsche Bushushu und Nyamukubi trafen, flohen fast 794 Haushalte auf die Katashola-Plantage im Dorf Muhongoza im Gebiet Kalehe. Sie ließen sich ohne vorherige Planung auf Ackerland nieder, von dem die einheimische Bevölkerung für ihre Ernährung und ihr Einkommen abhängig war. Innerhalb von zwei Jahren entwickelte sich die anfängliche Solidarität nach der Katastrophe zu einer schweren Krise zwischen den Gemeinschaften: Nachts wurden Hütten niedergebrannt, Märkte wurden unsicher, und beide Gemeinschaften verloren ihre Lebensgrundlagen. Diese Fallstudie untersucht, wie die von NP begleitete strukturierte Dialogführung mit der Gemeinde diesen Kreislauf durchbrach und was zum Erfolg führte.
Mai 2026
Diejenigen schützen, die bleiben: Die Fürsorgepflicht neu denken
Kurzdarstellung
Bei NP integriert ein ganzheitliches Sorgfaltspflichtkonzept physische, technische, psychosoziale und operative Sicherheitsmaßnahmen in die Planung und Durchführung unserer Arbeit. Der Sorgfaltspflichtansatz von NP wurde maßgeblich durch Erfahrungen in hochintensiven Konfliktgebieten wie der Ukraine geprägt. Wir stellen jedoch fest, dass die diesem Ansatz zugrunde liegenden Prinzipien auf verschiedene Einsatzumgebungen übertragbar sind. Unser aktuelles Briefing erläutert, wie wir das Sorgfaltspflichtpaket an unterschiedliche Konfliktlandschaften anpassen – von der Ukraine, der Demokratischen Republik Kongo, dem Irak und Myanmar bis hin zum Südsudan, Sudan, Syrien und den Vereinigten Staaten.
April 2026
Vom Schutz zur Prävention: Friedenssicherung durch gemeinschaftlich getragene Maßnahmen in Afrika
Ereignisdokumentation
Angesichts zunehmender globaler Instabilität, steigender Militärausgaben und sinkender Investitionen in Prävention und Friedensförderung brachte dieser politische Dialog Praktiker, politische Entscheidungsträger, Forscher und Akteure der Friedensförderung zusammen, um zu erörtern, wie Afrikas Friedens- und Sicherheitsagenda über reaktive Krisenbewältigung hinaus zu nachhaltiger, gemeinschaftsbasierter Prävention gelangen kann. Der vom UNDP-Regionalzentrum für Afrika (RSCA) und Nonviolent Peaceforce gemeinsam veranstaltete Dialog untersuchte, wie gemeinschaftsbasierte Schutz- und Friedensförderungsmechanismen bereits in einigen der fragilsten und von Konflikten betroffenen Regionen Afrikas funktionieren. Ausgehend von Felderfahrungen aus dem Sudan, der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Kamerun sowie regionalen politischen Perspektiven stellte die Veranstaltung die traditionelle Annahme in Frage, dass Friedensförderung erst nach Konfliktmediation oder formellen politischen Einigungen beginnen kann.
2025
Bericht zu Schutztrends 2025
Programmübersicht
Ein neuer Bericht dokumentiert, wie Konflikte in der heutigen Zeit zunehmend in zivilen Räumen ausgetragen werden und Gemeinschaften dadurch anhaltender Gewalt, gefährlicher und wiederkehrender Vertreibung, weit verbreitetem Hunger, klimabedingter Unsicherheit, konfliktbedingter sexueller Gewalt, Desinformation und einem eingeschränkten humanitären Zugang ausgesetzt sind. Gestützt auf Berichte von Betroffenen vor Ort und die enge Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinschaften, beleuchtet der Bericht sowohl den Abbau formeller Schutzsysteme als auch das wachsende Gefühl der Verlassenheit, das die Zivilbevölkerung empfindet. Gleichzeitig unterstreicht er, dass Zivilisten selbst unter extremen Bedingungen weiterhin selbstbestimmt handeln, um sich und andere zu schützen – was die dringende Notwendigkeit präventiver, zivilgesellschaftlich geführter und gewaltfreier Schutzansätze bekräftigt, die auf langfristiger Präsenz und Vertrauen beruhen.
März 2024
Vorläufige Bewertungsergebnisse, Süd-Kivu
Programmübersicht
Da die Friedensmission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) auf Ersuchen der Regierung des Gastlandes abgezogen wird, werden viele Fragen und Bedenken hinsichtlich des anhaltenden Bedarfs und der Ressourcen für den Schutz der Zivilbevölkerung im Rahmen des Übergangs aufgeworfen. Gemeinschaften, humanitäre Helfer, Pflichtträger und andere Akteure sind besorgt über die neuen und anhaltenden Bedrohungen, denen die Zivilbevölkerung in diesem Zusammenhang ausgesetzt ist, und darüber, dass der Übergang den Bedarf und die Risiken für den Schutz der Zivilbevölkerung wahrscheinlich verschärfen wird.
